Computer - Wikipedia


Folgende Begriffe werden in dieser Computer-Wikipedia beschrieben

 32 Bit / x86 System  Double Layer  Papierkorb
 64 Bit / x64 System  DSL  Phising
 Accespoint  DVD  PHP
 Adware  DVD RAMs  POP3 / POP3 Server
 Bcc  DVI  Provider
 Beamer  E/A Steuereinheit  Proxy
 Betriebssystem  E-Mail  Prozess
 Bios  FAT  RAM
 Bit  Festplatte  Router
 Boot Sequence  Festplattendiagnose  Shared Memory
 Breitband Internetzugang  Generic Host Process  SCSI
 Brennen (CD, DVD)  Gigabyte  SMTP / SMTP Server
 Browser  Grafikkarte  Software
 Bus  Hardware  SPAM
 Byte  Hauptprozessor (CPU)  SPIM
 CC  Header  Systemsoftware
 CD  Host  TCP/IP
 Chipsatz  Internet (World Wide Web)  Terrabyte
 Cloud Computing  IP Adresse  Treiber
 Cookie  IPv4  USB Stick / USB Port
 Computerviren  IPv6  Viren ( PCViren)
 CPU  Java  WEB-Bugs
 CSV  Kilobyte  Weblog
 Curosr  Mainboard  WEB-Browser
 Datenspeicherung  Megabyte  Webseite / Website
 Datenstruktur  Microsoft  Windows
 Desktop  Modem  WLAN - WIFI
 Dialogfenster  Motherboard  Zwischenablage
 Domain (Subdomain)  NTFS  
 Downloaden  Optischer Datenträger  

 

32 Bit / x86 System

Jeder PC benötigt ein Betriebssystem (z.B.Windows), das dem Computer sagt, wie er mit den Daten umgehen soll. Computer rechnen dabei im Binärsystem, das heisst ein Bit kann nur dieZustände 1 oder 0 annehmen. 32 bit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Betriebssystem eine 32-stellige Binärzahl als Speicheradresse benutzt; der Zahlenraum reicht also bis 2 hoch 32 bzw. 4'294'967'296. Dadurch besteht die Möglichkeit, mehr Arbeitsspeicher zu nutzen, als bei einem 16- oder gar 8-bit-System. Der Prozessor kann eine Rechnung wie z.B. 2 x 100'000 in einem «Rutsch» durchführen. Im 16-bit-Modus müsste er sich einen bertrag «merken» und in zwei Durchgängen multiplizieren.


64 Bit / x64 System

Unter 64-Bit-Architektur versteht man in der EDV eine Prozessorarchitektur, deren Wortbreite 64 Bit beträgt. Vereinfacht dargestellt bedeutet 64-Bit, dass die Prozessoren durch ihre Bauart so ausgelegt sind, dass 64 Bit (also 8 Byte) gleichzeitig bzw. während eines Taktes verarbeitet werden können.


Accespoint

Ein Accesspoint dient in einem Drahtlosem Netzwerk (WLAN) als Basisstation bei dem sich die Clienten einbuchen könnten und so Zugang zum Netzwerk erlangen.


Adware

Unter Adware bezeichnet man Software, die sich über eingeblendete Werbung (englisch Advertisement) finanziert. Daher ist solche Software meist gratis verfügbar, weil der Autor übereingeblendete bzw. angeklickte Werbung Geld verdient. Oft kann solche Software gegen Bezahlung einer Lizenzgebühr von der Werbung befreit werden.


Bcc

Blind carbon copy ist eine Kopie eines E-mails, also im Prinzip dasselbe wie carbon copy (Siehe: CC). Der Unterschied besteht darin, dass die unter BCC geführten Adressaten im E-Mail nicht aufscheinen. BCC stellt also eine Art geheime Kopie eines E-Mails.


Beamer

Beamer sind Projektoren, die Videodaten von PCs, Videorekordern, DVD-Playern oder anderen Geräten an die (Lein-)Wandwerfen. Sie lassen sich gut in Lehrveranstaltungen für die Projektionvon "Folien" eines Präsentationsprogramms oder Lehrvideos einsetzen.


Betriebssystem

Ein Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen). Betriebssysteme gibt es beispielsweise von Microsoft (Windows 7), von Apple (Mac OS) oder von Linux.


Bios

Die Abkürzung "BIOS" steht für basic input/output system (deutsch: grundlegendes Ein-/Ausgabesystem). Sie ist zumeist das Mittlerprogramm zwischen Software und Hardware, z.B. wenn die Zeit abgefragt wird. Das BIOS ist speziell auf das Mainboard des jeweiligen Computers abgestimmt und kann deshalb nur auf einem bestimmten Typ von Mainboard platziert werden (mit wenigen Ausnahmen). Im BIOS werden auch die Einstellungen für einige Hardwarekomponenten geätigt, darunter auch Festplatte, CPU und RAM. Diese Einstellungen werden im CMOS-RAM abgespeichert und bei jedem Start des Computers eingelesen und angewandt.


Bit

Kleinste Informationseinheit, kennt nur zwei Zustände (Beispiele: 0/1, ja/nein).


Boot Sequence

Z.B: First Boot Sequence (1):HDD (Festplatte). Second Boot Sequnce (2):CD-Rom, Third Boot Sequence (3):FDD (Diskette). Der Computer kontrolliert zuerst, ob ein Betriebssystem (z.b Windows) auf der Festplatte ist, ist das der Fall startet er dies ansonsten kontrolliert er ob sich eine bootfähige CD (zb Windows-Installations CD) befindet, ist das der Fall startet er diese. Zum Schluß kontrolliert er, ob eine Startdiskette im Laufwerk ist.


Breitband Internetzugang

Ein Breitband-Internetzugang (auch Breitbandzugang, Breitbandanschluss) ist ein Zugang zum Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit älterer Zugangstechniken wie der Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl, die im Unterschied als Schmalbandtechniken bezeichnet werden.


Brennen (CD, DVD)

Wenn eine CD oder DVD vom Computer beschrieben wird werden Daten auf den Datenträger (tatsächlich) gebrannt.


Browser

(Siehe: Web-Browser)


Bus

Ein "Bus" ist die Zusammenfassung einer Vielzahl von parallelen Leitungen, an die mehrere Funktionsblöcke oder Komponenten eines Rechners angeschlossen sind. Das Wort kommt wahrscheinlich vom englischen busbar, was soviel wie Sammelschiene bedeutet.


Byte

Zusammenfassung von 8 Bit, kann 256 Zustände darstellen. Beispiele: ein Buchstabe in einem Text; Eine Textdatei mit dem Inhalt 'ABC' ist 3 Bytes groß.


CC

carbon copy = Kopie: Bei Angabe einer Adresse in CC wird diese Nachricht auch an die in CC angegebene Adresse verschickt.


CD

Die CD oder Compact Disc ist ein optischer Speicher, der Anfang der 1980er Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips eingeführt wurde (Audio-CD) und die Schallplatte ablösen sollte.


Chipsatz

Als Chipsatz bezeichnet man einen Zusammenschluss von (Computer-) Chips, die arbeitsteilend bestimmte Aufgabe möglichst schnell bewältigen sollen.


Cloud Computing

Unter Cloud Computing versteht man Rechner und Anwendungen, die remote ausgeführt werden und auf die über das Internet zugegriffen wird. Beim Cloud Computing werden in großen Rechenzentren virtuelle Computer ausgeführt, die physische PCs und Server ersetzen. Da die IT-Anforderungen zahlreicher Benutzer in einem einzigen Zentrum vereint werden, kommt man in den Genuss entscheidender Vorteile wie niedrigeren Stromverbrauch, Vereinfachung bei Setup und Wartung sowie leichterer Kapazitäts- und Leistungssteigerung. Viele Anwendungen können unverändert ausgeführt werden, wenn Sie diese von lokalen Desktops oder Servern in die Cloud verlagern.


Cookie

Ein Cookie (englisch für Keks) ist zumeist eine Textdatei, die eine Homepage auf dem Computer des Internet-Surfers speichern kann. Diese Textdatei kann Informationen wie Namen (damit die Seite den Benutzer wiedererkennen kann), Einstellungen und ähnliches enthalten. Das Cookie kann nur von derselben Seite wieder abgerufen werden, die ihn auch abgespeichert hat (und andere Seiten, die im gleichen Verzeichnis liegen).


Computerviren

Siehe "Viren"


CPU

Siehe: "Hauptprozessor"


CSV

Bei CSV handelt es sich um einen Standard, der als Austauschformat zwischen Programmen verwendet wird, um Datensätze zu importieren. Zur Trennung der einzelnen Datenfelder wird dazu ein eindeutiges Trennzeichen definiert. Obwohl es "Comma seperated Value" (also durch Komma getrennter Wert) heisst, kann das Trennzeichen auch ein Seminkolon oder Doppelpunkt oder sonstwas sein. Es muss nur eindeutig für alle Programme, die auf die Daten zugreifen, definiert sein.


Cursor

Ein Cursor (auch: Einfügemarke, Schreibmarke) markiert in einem Computerprogramm die aktuelle Bearbeitungsposition. Bei einem Textverarbeitungsprogramm oder Texteditor zeigt er die Stelle auf dem Bildschirm, an der Tastatureingaben eingefügt werden.


Datenspeicherung

Datenspeicherung bezeichet den Vorgang zum Speichern von Daten. Dies kann auf die verschiedensten Medien erfolgen, wie zum Beispiel Festplatte, CD, DVD oder USB-Stick. Auch gibt es verschiedene Methoden zur Datensicherung. Man kann Daten manuell über ein Menü abspeichern (Datei - speichern unter), die Speicherung kann automatisch durch das genutzte Programm erfolgen (Beispiel Word, alle 5 Minuten) oder im professionellen Rahmen können ganze Festplatten durch ein Serverprogramm einmal täglich auf Band gesichert werden.


Datenstruktur

Als Datenstruktur bezeichnet man das Konstrukt in einem Programm das Daten auf eine gewisse Weise speichert. Durch den speziellen Aufbau einer bestimmten Datenstruktur versucht man gewünschte Funktionen besonders effizient zu implementieren, wobei man zumeist entweder auf geringen Speicherbedarf oder hohe Geschwindigkeit hin optimiert.


Desktop

Der Desktop ist in der EDV die Arbeitsfläche einer grafischen Benutzeroberfläche. Der Desktop bildet die unterste Fensterebene.


Dialogfenster

Ein Dialogfenster ist jenes Fenster das sich öffnet wenn man zum Beispiel einen Druckerauftrag aufgibt. In diesem Fenster führt man einen "Dialog" mit dem Drucker; dh: er fragt beispielsweise, wie ein Dokument ausgedruckt werden soll.


Domain (Subdomain)

Mit "Domain" bezeichnet man logische Subnetze (Unternetze) innerhalb von Netzwerken. Besonders im Internet ist die Domain eine wichtige Art der Organisation. Die allermeisten Computer im Internet besitzen eine solche Domain. Sehr wichtig ist die Top-Level-Domain. Sie gibt an, ob der Server zu einer Organisation gehört, oder einfach in einem Land steht (Länderkürzel, siehe unten). Man kann dies sehr leicht an der Endung erkennen (URL). Man stolpert auch häufig über den Begriff Subdomain. Sie bezeichnet die erste Zeichenkombination vor dem Servernamen (im WWW fast immer www).


Downloaden

Unter dem Begriff „downloaden" versteht man das Herunterladen von Daten auf den Computer. Sie sollten nur von sicheren Seiten Daten herunterladen.


Double Layer

Als Double Layer (DL) bezeichnet man die Technik, bei der Daten auf DVDs in zwei Schichten (also übereinander) gespeichert werden. Dies ist durch die unterschiedliche Wellenlänge des abtastenden Lasers möglich.Bei der einen Wellenlänge (650nm) werden die Daten auf der oberen Schicht gelesen, bei der anderen (630nm) lässt die obere Schicht das Licht durch und die Daten auf der unteren Schicht können gelesen werden.


DSL

DSL ist eine Abkürzung für Digital Subscriber Line. Es gibt ADSL- und SDSL-Anschlüsse, wobei A für "asymmetrisch" und S für "symmetrisch" steht. Asymmetrisch deswegen, weil die Geschwindigkeit für den Datenstrom zum ADSL-Nutzer deutlich höher ist als andersherum. Downloads gehen dann schneller als Uploads. Bei symmetrischen Anschlüssen sind "Up-" und "Downstream" hingegen gleich flott.


DVD

Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität (4,3GB) verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern.


DVD RAMs

Die DVD-RAMs sind DVDs, welche sich löschen und wieder neu beschreiben lassen. DVD-RAMs der neueren Generation haben eine Speicherkapazität von 4.7 GB. Diese Medien sollen sich mindestens 100.000 löschen und neu beschreiben lassen.


DVI

Digital Visual Interface (DVI) ist eine elektrische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten. Im Computer-Bereich entwickelte sich DVI zu einem Standard für den Anschluss von TFT-Monitoren an die Grafikkarte eines Computers. Im Bereich der Unterhaltungselektronik gibt es Fernseher, die über einen DVI-Eingang Signale von digitalen Quellen, etwa Computer oder DVD-Player, verarbeiten. DVI ermöglicht die gleichzeitige Übertragung von analogen und digitalen Bilddaten. DVI lässt sich problemlos auf HDMI übertragen (DVI auf HDMI Kabel erforderlich) und liefert hervorragende Ergebnisse.


E/A Steuereinheit

Eine E/A-Steuereinheit, also eine Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit ist, wie der Name schon sagt, eine Einheit, welche die Ein- und Ausgabeströme von Daten steuert. Ein Computer besteht in der Regel aus Rechenwerk, Steuerwerk, Speicher, sowie Eingabe- und Ausgabewerk. In diesem Prinzip bildet die E/A-Steuereinheit die Schnittstelle des Computers nach aussen, also von der Tastatur oder Maus in den Rechner und vom Rechner zu Monitor oder Drucker. Auch ist sie zuständig für den Zugriff auf den Speicher.


E-Mail

Die (auch das) E-Mail, kurz Mail, bezeichnet eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. E-Mail wird - noch vor dem World Wide Web - als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets angesehen. Allerdings ist seit ca. seit 2007 mehr als 90 % des weltweiten E-Mail-Aufkommens auf Spam zurückzuführen.


FAT

Die "FAT" (Dateizuordnungstabelle) ist eine von Microsoft Betriebsystemen genutzte Art der Dateiverwaltung. Für jeden Cluster auf dem Datenträger existiert ein Eintrag in der FAT. Eine Datei wird als eine Aneinanderreihung von Cluster vermerkt, wobei diese Cluster nicht unbedingt physikalisch hintereinander liegen müssen. Das Betriebssystem weist einer Datei beliebige (freie) Cluster zu. Daraus entsteht die Problematik der Fragmentierung. Es gibt verschiedene Versionen der FAT, die jeweils mit der Anzahl der Bitlänge der Nummer für die Cluster bezeichnet wird.


Festplatte

Eine Festplatte (auch HDD) ist ein Laufwerk, das Daten magnetisch auf mehreren, im Gehäuse untergebrachten, Scheiben speichert und auf diese beliebigen Zugriff bietet.


Festplattendiagnose

Festplattendiagnose beschreibt den Vorgang, die Festplatte zu untersuchen. Untersucht werden kann zum Beispiel die Geschwindigkeit, die Fragmentierung, die Größe, die Sektorenanzahl, eventuelle Fehler, die Cachegröße, etc.


Generic Host Process

Die unter Windows bekannte Datei svchost.exe ist der sogenannte Generic Host Process. Er ist verantwortlich für alle im Dienste, die Bibliotheken (dll's) verwenden.


Gigabyte

1 GB = 1 Milliarde Byte (Beispiel: eine DVD hat eine Kapazität von ca. 4,7 GB; eine Festplatte eines PC hat eine Kapazität von ca. 300-1000 GB.


Grafikkarte

Eine Grafikkarte ist ein wesentlicher Bestandteil des Computers. Nur durch Sie, abgesehen von Druckern und Piepstönen, kann der Computer mit dem Benutzer kommunizieren. Die Grafikkarte ist eine Steckkarte, die auf das Mainboard aufgesteckt wird und von dort aus die Daten zum Bildschirm schickt. Von der Grafikkarten ist es auch hauptsächlich abhängig, welche Bildschirmauflösung auf den Monitor gelangt. Sehr wichtig auf der Grafikkarte ist der Grafikprozessor, der die eigentliche Geschwindigkeit bestimmt.


Hardware

Hardware ist der Oberbegriff für die technische Ausrüstung eines Computersystems. (Computer, Drucker)


Hauptprozessor (CPU)

Der Hauptprozessor, abgekürzt auch als CPU (Central Processing Unit) bezeichnet, ist das Herzstück eines jeden Computers. Er wird auf dem Mainboard montiert, entweder in einen Sockel oder in einen Slot gesteckt. Weiters muss ein Lüfter darauf montiert sein, da die CPU sich bei Gebrauch stark erwärmt.


Header

Header ist der englische Begriff für Kopfdaten. Header-Daten kommen in verschiedenen Bereichen vor. IP-Pakete besitzen Header-Daten mit Quell- und Ziel-Adresse/-Port. Browser schicken bei Anfragen an Browser Headerdaten mit, die dem Server ermöglichen, den Browser/PC zu identifizieren. HTML-Dokumente besitzen Header, in denen Titel, Meta-Tags und ähnliches eingetragen sind.


Host

Mit dem Begriff Host bezeichnet im Internet alle Computer, die sich in beide Richtungen mit einem anderen Computer verbinden können (Senden/Empfangen). Der Computer hat zwei eindeutigen Nummern, auf Hardwareebene die MAC-Adresse, auf Softwareebene die IP-Adresse. Ohne eine solch eindeutige Adresse wäre kein Liefern der Daten möglich, wie im echten Leben. Ein Host bezeichnet ansonsten meist ein Gerät, das Services für andere Geräte bereitstellt.


Internet (World Wide Web)

Das Internet (untereinander verbundene Netzwerke) ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das Daten ausgetauscht werden.


IP Adresse

Das Internet Protokoll (IP) sieht für jeden an ein IP-Netzwerk angeschlossenen Rechner eine eindeutige Adresse, die sogenannte IP-Adresse (oft auch einfach abgekürzt als IP, vor. Im World Wide Web gibt man meist eine leichter zu merkende Domain statt einer IP-Adresse ein. Momentan ist die Verwendung der IP Version 4 üblich, hierbei wird eine IP-Adresse wie folgt dargestellt: 195.58.189.20.


IPv4

IPv4 wurde bereits 1981 festgelegt. Es legt die Adressen in einem Datenblock mit einer Länge von 32 Bit ab: Vier Folgen von maximal drei Ziffern zwischen 0 und 255, die durch Punkte abgetrennt werden. Damit sind 4,3 Milliarden Internet-Adressen möglich, von denen allerdings 600 Millionen reserviert sind, so dass nur 3,7 Milliarden übrig bleiben.


IPv6

Sehr viel mehr Platz bietet Version 6: IPv6 vergrößert den Datenblock auf 128 Bit, was mehr als 340 Sextillionen Adressen ermöglicht, aufgeteilt in acht Zahlenblöcken. Diese werden nicht in Dezimalziffern, sondern in hexadezimaler Schreibweise notiert, also in einem 16er Zahlensystem mit den zusätzlichen Buchstaben a bis f. IPv6 wurde im Dezember 1998 als Standard verankert, bis heute aber erst ansatzweise umgesetzt, obwohl die letzten freien IPv4-Adressbereiche bereits vergeben wurden.


Java

Java ("Kaffee" im amerikanischen Slang) ist ein Software- Entwicklungssystem der Firma Sun Microsystems, ursprünglich aus dem Jahre 1995, das gestattet, HTML-Dokumente mit zusätzlicher Funktionalität - interaktive Animationen, eingebettete Applikationen, 3-D-Modelle usw. - auszustatten, aber auch selbständige Programme plattformunabhängig zu schreiben.


Kilobyte

1 KB = 1024 Byte (Beispiel: eine Schreibmaschinenseite einfacher Text braucht ca. 2-3 KB)


Mainboard

Siehe Motherboard


Megabyte

1 MB = 1 Million Byte (Beispiele: Eine CD hat eine Kapazität von ca. 700 MB)


Microsoft

Ihre ersten Erfolge errang die Firma mit MS-DOS, das 1981 an IBM lizensiert und mit den IBM-PS/2-Computern unter dem Namen PC-DOS zur Auslieferung kam. Mit diesem Coup setzte Microsoft einen Standard der OS-Software, der von der Firma bis zum heutigen Tage immer weiter ausgebaut wurde. Es folgten Betriebssysteme mit grafischer Benutzeroberfläche (man munkelt, dass Microsoft die Idee bei Apple abgeschaut haben soll): Windows 3.x, Windows NT und Windows 95 usw. Für Handheld-PCs bietet M. das abgespeckte OS Windows CE an. Aktuell ist Windows 7.
Neben weiteren Produkten rund um den Computer (Office-Suite, Money, Publisher, etc.) baut Microsoft seine Produktpalette auch im Hardwarebereich immer weiter aus(Natural-Keyboard, Sidewinder-Joystick, Intelli-Mouse etc.). Neben einem mässig erfolgreichen Online-Service (MSN, Microsoft Network) entwickelte Microsoft in letzter Zeit einige Internet-Standards (z.B. AktiveX) und versucht zusätzlich im Bereich Java und Netzcomputer an Einfluss zu gewinnen. Bill Gates, der z.Zt. reichster Mann der Welt sein soll, kauft sich in alle Medienbereiche ein, um dort Fuss zu fassen und Einfluss zu erhalten.


Modem

Ein Modem dient dazu, Signale zu übertragen. Heute finden praktisch nur noch Breitband Modems Verwendung.


Motherboard (Mainboard)

Das Mainboard (oft auch, vor allem im englischen Sprachgebrauch Motherboard) ist ein zentrales "Brett" (Platine), an dem die meisten Komponenten eines PCs miteinander verbunden werden. Auf dem Mainboard sitzt der Prozessor, der alle Geräte ansteuert. ber das Mainboard bezieht der Prozessor auch seinen Strom. Am Mainboard sitzen die PCI-Schächte, ISA-Schächte und meist ein AGP-Schacht. An das Mainboard wird ebenfalls die Festplatte, CD-ROM/DVD-ROM-Laufwerk und das Diskettenlaufwerk angeschlossen. Weiters kann man USB-Geräte, Maus und Tastatur an das Mainboard anschliessen. Bekannte Mainboardhersteller sind z.B. ASUS und Gigabyte.


NTFS

NTFS ist eine Abkürzung für New Technology File System. NTFS ist das Dateisystem von Windows NT. Eines der wichtigsten Merkmale ist, dass besonders auf Sicherheit wert gelegt wird, was durch erweiterte Dateiattribute erreicht wird. NTFS weist ein erweitertes Berechtigungsmanagement auf, wodurch einzelnen Benutzern oder Benutzergruppen spezielle Berechtigungen für Laufwerke, Ordner und Dateien eingeräumt werden können. Weiterhin können für einzelne Benutzer Datenträgerkontingente erstellt werden, so da den Benutzern nur eine bestimmte Laufwerksgröße zur Verfügung steht. Besonders auf großen Festplatten bringt NTFS Vorteile mit sich: Die Dateien werden weitgehend defragmentiert (d.h. geordnet) gespeichert, deswegen bleibt die Geschwindigkeit auch nach mehreren Monaten Arbeit noch relativ hoch.


Optischer Datenträger

Optischer Speicher, nicht flüchtig. Transportabilität für Daten und Programme sehr gut, grossvolumiger Langzeitspeicher. Benötigt wird ein spezelles Laufwerk.


Papierkorb

Der Papierkorb ist in Betriebssystemen mit grafischer Benutzeroberfläche eine Art Zwischenspeicher für gelöschte Dateien. Löscht man eine Datei, landet diese zuerst im Papierkorb. Diesen muss man dann separat leeren.


Phising

Phishing ist eine Form des Trickbetruges im Internet. Die Bezeichnung Phishing leitet sich vom Fischen (engl. fishing) nach persönlichen Daten ab. Die Ersetzung des F durch Ph stellt eine Imitation des Begriffes Phreaking dar, der sich in den 70er Jahren durch eine Zusammenziehung von Phone und Freak ergab.


PHP

PHP (PHP Hypertext Preprocessor) ist eine auf vielen Homepages eingesetzte Programmiersprache. Die Vorteile der aktuellen Version PHP sind hohe Geschwindigkeit und besonders gute Anpassungsfähigkeit an Datenbanken, sowie die Einfachheit der Sprache. Dokumente, die in der Sprache PHP geschrieben wurden besitzen meist die Dateiendung .php, .php3 oder .phtml.


POP3 / POP3 Server

POP3 (Post Office Protocol) ist ein gebräuchliches Protokoll, das die Übertragung von E-Mails vom Server auf die Festplatte regelt. Es dient dem Austausch von Mails im Internet. Den POP3 Server (Server für ankommende Mails) müssen Sie eintragen, wenn Sie ein neues EMailkonto anlegen. Den POP3 Server erfahren Sie bei Ihrem Internetprovider.


Provider

Ein Provider stellt Internetdienstleistungen, wie beispielsweise Internetanbindungen, zur Verfügung.


Proxy

Ein Proxy ist eine Kommunikationsschnittstelle in einem Netzwerk. Er arbeitet als Vermittler, der auf der einen Seite Anfragen entgegennimmt, um dann über seine eigene Adresse eine Verbindung zur anderen Seite herzustellen. Wird der Proxy als Netzwerkkomponente eingesetzt, bleibt einerseits die wahre Adresse des einen Kommunikationspartners dem anderen Kommunikationspartner gegenüber komplett verborgen, was eine gewisse Anonymität schafft. Als (mögliches) Verbindungsglied zwischen unterschiedlichen Netzwerken realisiert er andererseits eine Verbindung zwischen den Kommunikationspartnern selbst dann, wenn deren Adressen zueinander inkompatibel sind und eine direkte Verbindung nicht möglich wäre.


Prozess

Ein Prozess ist eine Instanz eines Programms, die auf einem Computer ausgeführt wird. Bei jedem Start eines Programms wird ein neuer Prozess gestartet, dem vom Betriebssystem gewisse Rechte zugestanden werden. Diese Rechte hängen einerseits vom Benutzer ab, welcher das Programm startet (diese Rechte erbt der Prozess), andererseits von den Eigenschaften der Datei, so kann man z.B. unter Unix per SUID-Bit einem Prozess root-Rechte verleihen.


RAM

RAM ist die Abkürzung für Random Access Memory. RAM wird auch als Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher bezeichnet.Der RAM ist (im Gegensatz zur Festplatte) in der Regel ein nicht-permanenter Speicher, das heißt, die Daten werden im RAM nur so lange gespeichert, bis die Stromzufuhr unterbrochen wird.


Router

Router sind Geräte aus dem Bereich Computernetzwerke, Telekommunikation und Internet die mehrere Rechnernetze koppeln oder trennen. Dabei analysiert der Router die ankommenden Datenpakete nach ihrer Zieladresse und blockt diese oder leitet sie entsprechend weiter (die Pakete werden geroutet). Router werden häufig für „Lokale Heimnetzwerke" verwendet. WLAN Router sind bereits Standard und verbinden mehrere Computer gleichzeitig & kabellos mit dem Internet.


Shared Memory

Shared Memory ist Teil der Interprozessorkommunikation und erlaubt es verschiedenen Programmen, über denselben Speicherbereich miteinander zu kommunizieren.


SCSI

SCSI (oft ausgesprochen als Skasi) ist ein Bus-Standard für professionelle Computersysteme. Es ist ein Standard für Busse, der 1986 von ANSI das erste Mal als SCSI definiert wurde. Inzwischen hat SCSI eine ganze Reihe von Entwicklungsstufen hinter sich, diese Entwicklungen bezogen sich hauptsächlich auf Geschwindigkeit, Zahl der anschliebaren Geräte und Übertragungssicherheit.


SMTP / SMTP Server

Das standardmäig eingesetzte Übertragungsprotokoll "SMTP" also das "simple mail transfer protocol" dient dem Austausch von Mails im Internet. Den SMTP Server (Server für ausgehende Mails) müssen Sie eintragen, wenn Sie ein neues EMailkonto anlegen. Den SMTP Server erfahren Sie bei Ihrem Internetprovider.


Software

Datenverarbeitungsprogramme und die zugehörigen Daten. Ihre Aufgabe ist es, die Arbeitsweise von softwaregesteuerten Geräten (Computer) zu beeinflussen. (z.B. Microsoft Office)


SPAM

Als Spam oder Junk (englisch für ‚Abfall') werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben.


SPIM

Spam per Instant Messaging


Systemsoftware

Der Begriff Systemsoftware findet häufig in der Wirtschaftsinformatik Anwendung. Zur Systemsoftware gehören laut Definition Betriebssysteme (z.B. Windows, Mac OS X..), systemnahe Software und Übersetzungsprogramme. Unter systemnaher Software versteht der Wirtschaftsinformatiker z.B. Datenbank-Verwaltungswerkzeuge und Software-Entwicklungswerkzeuge.

TCP/IP

"TCP/IP" (Abkürzung für transmission control protocol/internet protocol) bezeichnet zumeist die ganze Familie von Protokollen, die ursprünglich für das US-Verteidigungsministerium (Department of Defence - DoD) entwickelt wurden, um Computer in verschiedenen Netzwerken miteinander zu verbinden. Heute wird TCP/IP in vielen LANs eingesetzt und ist Basis für das weltumspannende Internet.


Terrabyte

1 TB = 1 Billion Byte


Treiber

Ein Gerätetreiber, häufig kurz nur Treiber genannt, ist ein Computerprogramm das die Interaktion (Kommunikation) mit angeschlossenen oder eingebauten Geräten (Hardware) steuert. Dazu nutzt es sogenannte Schnittstellen zum Computer.


USB Stick / USB Port

USB Port (Anschluss): Über diesen werden die meisten zusätzlichen Hardwarekomponenten, wie Drucker oder Scanner betrieben. Ein USB Stick ist ein kleines Speichermedium (1,4,8,16GB) mit dem sich problemlos Daten transportieren lassen.


Viren ( Computerviren)

Der Lebenszyklus eines Virus: Erstellung durch einen/mehreren Programmierer. Aussendung und Infektion häufig verwendeter Programme oft durch das Internet (z.B: Microsoft Word); Vermehrung (oft im Verborgenen); Aktivierung (z.B: durch das Starten eines Programmes, durch das Öffnen einer Datei); Entdeckung (meist nach der Aktivierung); Aufnahme (Antivirenprogramme werden modifiziert) und Vernichtung (wenn genügend Anwender die entsprechende Antivirensoftware verwenden).
Man unterscheidet verschiedene Typen von Viren:
Bootsektor Viren - übernehmen die Kontrolle über das Betriebssystem
Datei- oder Linkviren - hangen sich an .COM, .EXE, .SYS Dateien an und werden ausgeführt, sobald das infizierte Programm (Wirtsprogramm) gestartet wird
Makro-Viren hängen sich an Makros (z.B: in Word, Acces), sobald diese geöffnet werden, wird das Virus aktiv.
Hybrid - Viren infizieren Bootsektor und ausführbare Dateien, verankern sich im Arbeitsspeicher.
Stealth - Virus (Tarnkappen-Virus) verschleiern ihr Vorhandensein. Lassen sich nur finden und bekämpfen, wenn man von einer Bootsdiskette aus startet und von dort den Virenscanner aufruft.

 

Um sich vor Viren zu schützen, benötigt man Antiviren-Programme. Viren werden an der charakteristischen Virussignatur erkannt. Diese sind in den Desinfektionsdateien der Antivirenprogramme abgelegt. Diese Dateien müssen regelmäig aktualisiert werden - Update täglich.


WEB-Bugs

Web-Bugs sind Bilder, meistens GIF-Dateien von der Größe 1x1 Pixel,die auf Web-Seiten oder auch in E-Mails verwendet werden.


Weblog

Eine zumeist simple Website, eine Sammlung von chronologisch aufgelisteten Informationen, ähnlich wie ein Tagebuch, meistens mit persönlichen Kommentaren und Links versehen. Neue Einträge befinden sich an oberster Stelle. Mit Weblogs (oder auch Blogs) können auch unerfahrene Benutzer schnell und unkompliziert Informationen im Web publizieren. Besucher von Blogs können in den meisten Fällen Kommentare abgeben oder einen Eintrag diskutieren. Verschiedene Websites bieten gratis Webspace und Interfaces für das Erstellen und Unterhalten eines eigenen Weblogs an. Es bestehen auch spezielle Weblog-Suchmaschinen.


WEB-Browser

Ein "Web-Browser" ist ein Programm, das den Zugriff und die Darstellung von Seiten des World Wide Web ermöglicht. Bekannte Web-Browser sind der der Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox oder Opera. Hauptsächlich sind Web-Browser dafür gedacht HTML-Dokumente und die dazugehörigen Bilder aus dem Internet herunterzuladen und anzuzeigen. Der, für HTML-Programmierer schmerzlichste Grundsatz ist, dass kein Browser die Seite genauso anzeigt, wie einer einer anderen Firma.


Webseite / Website

Eine Webseite oder Internetseite ist ein Dokument im World Wide Web, das mit einem Webbrowser von einem Webserver abgerufen werden kann. Die Begriffe Webseite oder Seite werden auch des Öfteren synonym zu den Begriffen Website bzw. Site verwendet, also für den gesamten Internetauftritt eines Unternehmens, einer Organisation oder Privatperson.


Windows

Das Betriebssystem Windows wurde 1985 von Microsoft als grafischer Aufsatz für MS-DOS eingeführt. 1995 kam Windows 95, 1998 dann Windows 98 mit verbesserter Multimedia- und Internetunterstützung. Es folgten weitere Versionen. Nach Windows Vista (2006), welches von den Kunden nicht angenommen wurde, veröffentlichete Microsoft 2009 die aktuelle Version Windows 7.


WLAN - WIFI

Wireless Local Area Network - drahtloses lokales Netzwerk bezeichnet ein drahtloses, lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard (IEEE) gemeint ist. Für diese engere Bedeutung wird in manchen Ländern (z. B. USA, Spanien, Frankreich, Italien) weitläufig der Begriff Wi-Fi verwendet. Um mit Ihrem Computer eine WLAN Verbindung nutzen zu können braucht der Computer ein „WLAN Modul", welches bei neuen Geräten sehr wahrscheinlich bereits „an Bord" ist. Für alle anderen Geräte gibt es günstige WLAN Module die über USB angeschlossen werden können.


Zwischenablage

Die Zwischenablage ist ein Zwischenspeicherbereich, der den einfachen Austausch von Daten (Text, Bilder und andere Objekte) zwischen Programmen ermöglicht.